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MS eliminiert Blocker in Europa

14.12.2012 17:07 MSK   |   Ihr Kommentar

Im November ergänzte Microsoft die Datenbank MRST (Malicious Software Removal Tool, Tool zum Entfernen bösartiger Software) durch die Signaturen Win32/Weelsof ― eine weit verzweigte Familie von Trojan-Blockern, die sich in Westeuropa und den USA angesiedelt haben.

Weelsof verbreitet sich durch Drive-by-Downloads von einer infizierten Site oder mit Hilfe von Exploit-Packs und schädlichen iframe. Beim Start bestimmt der Schädling die Version des Betriebssystems und erstellt eine Kopie seiner selbst mit einem willkürlichen Namen in dem Verzeichnis %APPDATA% oder %windir%. Danach erzeugt er Modifikationen der Einträge in der System-Registry, um sicherzustellen, dass diese Kopie bei jedem Start von Windows ausgeführt wird (auch im sicheren Modus). Schließlich verbindet er sich mit einem Drittknoten auf Port 80 und lädt die Seite mit der Lösegeldforderung, Daten über den geografischen Standort und die IP-Adresse des infizierten Computers.

Daraufhin geht Weelsof zum wichtigsten Teil seines Programms über: Der Schädling blockiert den Zugriff auf das Desktop und zeigt auf dem Bildschirm eine Seite mit gefälschten Mitteilungen der lokalen Ordnungshüter an, die angeblich Piratencontent auf dem Rechner des Opfers gefunden haben. Der „Rechtsbrecher“ wird aufgefordert, umgehend eine Strafe zu zahlen, und so die Funktionsfähigkeit des Computers wiederherzustellen. Nach Angaben der Experten wird die Struktur der von dem Schadprogramm angezeigten Seite in Abständen geändert, um sich vor Entdeckung zu schützen. Die Lösegeldzahlung hat bei Weitem nicht immer den gewünschten Effekt, daher ist es nicht zu empfehlen, den Forderungen der Erpresser nachzukommen.

Das aktualisierte MRST hat sofort begonnen, die betroffenen Rechner von Weelsof zu säubern, und gegen Ende November hatte sich die Zahl der Detektionen, die von den Microsoft-Schutzlösungen registriert werden, halbiert. Eine große Anzahl von lokalen Weelsof-Infektionen wurde in den USA und in Deutschland gefunden (je 19% des allgemeinen Aufkommens), ebenso in Frankreich (15%), Großbritannien (12%) und den Niederlanden (8%).

Quelle: blogs.technet.com

 

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