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Kinder im Netz: die Sicherheitsformel

2.06.2014   |   Ihr Kommentar

Anna Larkina

Mit jedem Jahr gehen immer mehr Kinder, unter anderem auch noch nicht schulpflichtige, ins Internet. Die meisten Eltern sind sich darüber bewusst, dass es im Netz Webseiten gibt, die Pornografie, Gewaltdarstellungen, Propaganda für Drogen und andere problematische Inhalte enthalten. Und sie wissen zudem, dass man diese Inhalte unbedingt von Kindern fernhalten muss. Was muss man dafür tun?

Schutz-Software

Um Eltern zu helfen, die sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder im Netz machen, bieten viele Hersteller von Schutzprodukten eine spezielle Lösung an: die Kindersicherung. Moderne Kindersicherungsprogramme werden mit der Content-Filterung nach Kategorien bestens fertig und besitzen eine Effizienz von 99,9 Prozent. Dabei wählen die Eltern selbst die Kategorien der Webseiten aus, die das Kind nicht besuchen darf.

Allerdings hat man im Allgemeinen keine Vorstellung davon, wie häufig und welche Kategorien unerwünschter Webseiten Kinder besuchen. Das Modul „Kindersicherung“ von Kaspersky Lab scannt den Inhalt von Webseiten, die das Kind zu besuchen versucht. Gehört eine Webseite zu einer von 14 Kategorien, sendet das Modul eine entsprechende Benachrichtigung an das Kaspersky Security Network (KSN). Dabei werden die persönlichen Daten des Nutzers nicht berührt und seine Privatsphäre nicht angetastet. Die Blockierung des Zugriffs auf die Ressource erfolgt nur in dem Fall, wenn die Eltern die entsprechende Kategorie als unerwünscht markiert haben.

Die auf den Benachrichtigungen des Moduls „Kindersicherung“ basierende KSN-Statistik ermöglicht eine Einschätzung darüber, auf welchen Kategorien von Webseiten mit unerwünschtem Inhalt Kinder am häufigsten landen. Diese Statistik wird anonymisiert von den Computern zusammengestellt, auf denen das Modul „Kindersicherung“ aktiviert ist, unabhängig davon, ob eine Kategorie von den Eltern als gefährlich eingestuft wurde (das heißt ob sie von der „Kindersicherung“ blockiert wird).

Für die Auswertung haben die Kaspersky-Experten die folgenden zehn Kategorien ausgewählt:

  1. Pornografie und Erotik
  2. Illegale Software
  3. Drogen
  4. Gewalt
  5. Schimpfwörter
  6. Waffen
  7. Glücksspiele
  8. Anonyme Proxyserver
  9. Bezahlsysteme
  10. Online-Spiele

Für die statistische Auswertung der KSN-Daten, die sich auf die Häufigkeit beziehen, mit denen Webseiten aus den zehn Kategorien aufgerufen werden, verwendeten wir die Daten aus Ländern Westeuropas, der USA, Mexikos, Australiens, Japans, Chinas und Russlands. Die Prozentzahlen entsprechen dem Anteil der Webseitenbesuche der jeweiligen Kategorie in Bezug auf die Gesamtzahl der Webseitenbesuche der von uns ausgewählten zehn Kategorien in jedem der Länder.

Statistik: Kategorien von Webseiten mit schädlichen Inhalten

Hier die Verteilung der Webseiten mit für Kinder schädlichen Inhalten nach den von uns ausgewählten zehn Kategorien in den Ländern Westeuropas:


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, Westeuropa, Januar bis Mai 2014

Das oben dargestellte Diagramm spiegelt die Situation nach Regionen im Ganzen wider, allerdings hat diesbezüglich jedes Land seine Besonderheit.

Den allgemeinen statistischen Daten am nächsten kommt Großbritannien. Unter allen Ländern Westeuropas wurden in Großbritannien (und Spanien) die höchsten Werte für Besuche von Webseiten der Kategorie „Gewalt“ (4,8%) verzeichnet.


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, Großbritannien, Januar bis Mai 2014

In Deutschland ist der Wert der Kategorie „Online-Spiele“ (41,1 %) wesentlich höher als in anderen Ländern Westeuropas, so dass diese Kategorie sogar den ersten Platz im Rating nach Häufigkeit der Besuche belegt.


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, Deutschland, Januar bis Mai 2014

In Frankreich ist der Wert der Kategorie „Pornografie und Erotik“ (68,9 %) höher als der entsprechende Durchschnittswert für diese Kategorie.


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, Frankreich, Januar bis Mai 2014

In Spanien wurde der höchste Wert unter den westeuropäischen Ländern in Bezug auf Webseiten-Besuche der Kategorie „Illegale Software“ (24 %) festgestellt, die in diesem Land den zweiten Platz belegte. Darüber hinaus führt Spanien zusammen mit Großbritannien in Europa den Wert der Kategorie Gewalt an (4,8 %).


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, Spanien, Januar bis Mai 2014

In Italien wurden die höchsten Werte Westeuropas in den Kategorien Glücksspiele (15,7 %), Waffen (13,7 %) und Bezahlsysteme (5,1 %) registriert.


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, Italien, Januar bis Mai 2014

Insgesamt unterscheidet sich die europäische Statistik nicht sehr von der der USA, allerdings ist der Anteil der Besuche von Webseiten der Kategorie „Gewalt“ (7 %) in diesem Land höher als in den westeuropäischen Ländern.


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, USA, Januar bis Mai 2014

Noch höhere Werte in der Kategorie „Gewalt“ (8,6 %) wurden in Mexiko ermittelt, wo diese Kategorie sogar auf dem zweiten Platz im Rating nach besuchten Webseiten landete.


Verteilung der Besuche unerwünschter Webseiten nach Kategorien, Mexiko, Januar bis Mai 2014

Außerdem hat Mexiko von allen Ländern, die in unsere Analyse einbezogen waren, auch bei den Kategorien „Drogen“ (2,1 %) und „Anonyme Proxyserver (1,8 %) die höchsten Werte vorzuweisen.

Verbotenes Wissen

Traditionell werden die Kategorien „Pornografie und Erotik“, „Gewalt“ und „Drogen“ als am wenigsten wünschenswert für Kinder angesehen.

Nicht jugendfreie Bildchen

„Pornografie und Erotik“ steht ganz oben im Ranking der für Kinder unerwünschten Kategorien von Webseiten. Diese Kategorie wird von Eltern am häufigsten als verboten markiert. Und ebenso traditionell führt diese Kategorie mit bedeutendem Abstand auch das Rating der Benachrichtigungen des Kaspersky-Moduls „Kindersicherung“ in fast allen Ländern an.


Anteil der Besuche von Webseiten der Kategorie „Pornografie und Erotik“ an den Webseiten der zehn ausgewählten Kategorien

Wie das oben stehende Diagramm zeigt, wurde in Japan und Frankreich am häufigsten versucht, Webseiten mit pornografischem oder erotischem Inhalt zu besuchen.

Erotische und pornografische Inhalte sind im Netz hauptsächlich auf spezialisierten Seiten zu finden, die den Nutzer ehrlich vor dem Besuch von „nicht jugendfreiem“ Inhalt warnen. Allerdings sind Abbildungen und Texte dieser Art auch auf Kontakt-Webseiten zu finden sowie in allgemein zugänglichen Foren. Zudem findet sich in praktisch jedem Sozialen Netzwerk in der einen oder anderen Form Erotik.

Selbst auf den harmlosesten Webseiten kann man auf Porno-Banner stoßen, die über ein Werbenetz dorthin gelangt sind.

Außerdem enthalten auch Wissenswebseiten und Enzyklopädien häufig für Kinder unerwünschten Inhalt. Auf Wikipedia finden sich beispielsweise problemlos Seiten, die verschiedenen Sexualpraktiken gewidmet sind.

Kinder davor zu beschützen, aus Versehen auf einer Seite mit pornografischem Inhalt zu landen, ist mehr als einfach, denn derartiger Inhalt wird von der Kindersicherung problemlos erkannt.

Was Porno-Banner auf frei zugänglichen Webseiten betrifft, so können diese mit Hilfe spezieller Antibanner-Module blockiert werden, die separat oder in einem Antiviren-Gesamtpaket installiert werden können.

Gewalt

Eine weitere Kategorie von Webseiten, die für Kinder offensichtlich unerwünscht oder sogar gefährlich ist, ist „Gewalt“. Im Netz findet man alles, unter anderem auch Filmsequenzen, in denen Menschen und Tiere zerstückelt werden, die Beschreibung von Folter, Fotografien von Leichen, Ratschläge zu verschiedenen Selbstmordmethoden und Bilder von der Vollstreckung der Todesstrafe. Ähnlich wie bei der Pornografie ist ein großer Teil dieser Inhalte für Freunde des Nervenkitzels auf speziellen Webseiten konzentriert.


Anteil der Besuche von Webseiten der Kategorie „Gewalt“ an allen Webseiten der zehn ausgewählten Kategorien

Am häufigsten werden Webseiten der Kategorie „Gewalt“ in Mexiko und in den USA besucht. In Europa stehen diesbezüglich Großbritannien und Spanien an der Spitze.

Laut Statistik der „Kindersicherung“ von Kaspersky Lab ist die Popularität von Webseiten dieser Kategorie relativ gering. Doch man muss auch berücksichtigen, dass es praktisch unmöglich ist, zufällig auf derartige Ressourcen zu gelangen, man muss sie vielmehr ganz gezielt im Netz suchen. Daher ist selbst ein geringer Anteil von Besuchen von Webseiten dieser Kategorie ein Warnsignal für Eltern. Glücklicherweise werden Webseiten mit Tipps zur Selbsttötung in vielen Ländern bereits von staatlicher Seite blockiert.

Drogen

Vor einiger Zeit stellte das Thema Drogen im Internet noch einen Grund zur Besorgnis dar. Damals konnte man im Netz problemlos eine Vielzahl von Rezepten zur Herstellung von Drogen finden sowie Beschreibungen von Methoden zur Einnahme von Materialien, die für Drogenabhängige beworben werden. Diese Informationen sind überaus gefährlich, da einige Drogen aus frei verkäuflichen Bestandteilen hergestellt werden können, und die Informationen aus dem Internet ermöglichten es praktisch jedem Interessierten, sich selbst seinen eigenen Rausch zu basteln.

Sobald die Behörden ihre Aufmerksamkeit diesem Problem zuwandten, wurden gefährliche Informationen, die sich auf Drogen beziehen, von staatlicher Seite aus blockiert. In Kombination mit einer guten „Kindersicherung“ geht die Wahrscheinlichkeit, Informationen über Drogen im Netz zu finden, deshalb praktisch gegen Null. Wichtig ist, dass die entsprechende Kategorie von den Eltern im Modul von Kaspersky Lab markiert wird. Dann kategorisiert die „Kindersicherung“ die entsprechenden Webseiten nicht nur, sondern blockiert auch den Zugriff des Kindes darauf.


Anteil der Besuche von Webseiten der Kategorie „Drogen“ an allen Webseiten der zehn ausgewählten Kategorien

Die Webseiten der Kategorie „Drogen“ werden ebenso wie die der Kategorie „Gewalt“ am häufigsten in Mexiko und den USA besucht, gefolgt von Großbritannien.

Doch nicht jeder Inhalt lässt sich eindeutig als mit Drogen in Verbindung stehend identifizieren. So finden sich im Internet auch Bilder, die den Prozess der Drogeneinnahme in unterhaltsamer Art und Weise darstellen (so genannte „inspiration pictures”).

Bis zu einem gewissen Grad wird die Gefährlichkeit solcher Inhalte für Kinder dadurch verringert, dass für die Filterung von Bildern dieser Art in den meisten Fällen der Betreiber der Webseite verantwortlich ist.

Interessante Übereinstimmungen

Die Statistik auf Grundlage der Benachrichtigungen der „Kindersicherung“ von Kaspersky Lab liefert nicht nur Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern, sondern auch interessante Übereinstimmungen.

Auf die „Kinder“-Statistik der Besuche von Webseiten der zehn unerwünschten Kategorien können auch die Gewohnheiten und Fertigkeiten der Erwachsenen Einfluss haben. Beispielsweise ist illegale Software besonderes in China populär, und in diesem Land führt diese Kategorie mit großem Abstand.


Anteil der Besuche von Webseiten der Kategorie „Illegale Software“ an allen Webseiten der ausgewählten zehn Kategorien

Obwohl die Werte der Kategorie „Illegale Software“ in anderen Ländern bedeutend geringer sind (aus dem allgemeinen Bild sticht Spanien hervor), empfiehlt das Kaspersky-Team dringend, diese Kategorie im Modul „Kindersicherung“ zu aktivieren. Auf Webseiten, die illegale Software anbieten, werden sehr häufig Schadprogramme verbreitet.

Das Interesse an Webseiten verschiedener Kategorien ist von Land zu Land unterschiedlich groß. Dabei wird ein Anstieg des Anteils der Besuche von Webseiten der Kategorie „Gewalt“ begleitet von einem Anstieg der Besuche von Webseiten der Kategorie „Drogen“ und umgekehrt. Diese Übereinstimmung wird in allen Ländern aus unserer Liste beobachtet, mit Ausnahme von Spanien und Russland.

Während die Statistik zu diesen beiden Kategorien noch der traditionellen Vorstellung über einen Zusammenhang zwischen Drogen und Gewalt entspricht, so war die zweite Übereinstimmung überraschend: Von Land zu Land ändert sich das Interesse an „Glücksspielen“ fast in demselben Maße wie das Interesse an „Waffen“:

Eine Ausnahme, die sehr schön auf der oben stehenden Grafik zu erkennen ist, bildet Russland. Eine zusätzliche Analyse hat gezeigt, dass in diesem Land unerwartet ein plötzliches Interesse an Waffen aufgekommen ist, das durch Online-Spiele bedingt sein könnte.

Schädliche Kommunikation

Neben unerwünschten Inhalten kann ein Kind im Netz auch auf andere Gefahren stoßen, die für die kindliche Psyche nicht weniger schädlich sein können. Viele Kinder verbringen heutzutage mehr Zeit im Internet als draußen auf der Straße, was verschiedenen Verbrechern und allgemein schlechten Menschen durchaus in die Hände spielt. Spielt ein Kind draußen, so hat in der Regel immer auch ein Älterer ein Auge auf den Nachwuchs oder das Kind befindet sich in Gesellschaft seiner Freunde, was ihn vor unerwünschter Aufmerksamkeit anderer schützt. Und selbst unbeteiligte Passanten könnten es bemerken, wenn irgendjemand einem unbekannten Kind unangemessene Aufmerksamkeit entgegenbringt oder Gewalt anwendet. Im Internet aber ist das Kind in der Regel mit seinem potenziellen Peiniger allein, der sich obendrein seiner Anonymität sicher ist und demzufolge noch dreister vorgehen kann.

Pädophile

Pädophile erhalten im Internet die Möglichkeit, Kinder in Sozialen Netzwerken, in Foren, Chats und auf anderen Online-Ressourcen anzusprechen, die eine direkte Kommunikation mit dem potenziellen Opfer ermöglichen. Dabei gehen sie auf unterschiedliche Weise vor. Die einen räumen ihre Absichten offen ein, indem sie einem Minderjährigen verschiedene materielle Vorteile als Gegenleistung für sexuelle Dienstleistungen anbieten. Andere erschleichen sich über einen langen Zeitraum das Vertrauen des Kindes und drängen es nach und nach zu einem persönlichen Treffen, bei dem sie ihr Opfer dann verführen oder missbrauchen. Die Erstgenannten zu identifizieren und unschädlich zu machen, ist nicht schwierig. Angehörige der zweiten Gruppe sind weitaus gefährlicher, da sie ihr wahres Gesicht erst lange nach der Kontaktaufnahme mit dem Kind zeigen.

Auch beim Schutz der Kinder vor Pädophilen im Netz ist die Kindersicherung eine Hilfe, die beispielsweise einen elementaren Chat-Detektor enthält. Schreibt das Kind unanständige Dinge, so erkennt der Detektor bestimmte Wörter oder Wortverbindungen und schickt den Eltern ein Signal über eine mögliche verdächtige Mitteilung. Zudem erhalten die Eltern eine Benachrichtigung, wenn ein neuer Freund in einem Sozialen Netzwerk hinzugefügt wird. All das hilft dabei, Pädophile zu identifizieren und rechtzeitig die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

Cybermobbing

In vielen Ländern haben es Kinder und auch besonders Jugendliche mit Cyberterror (Cyberbullying) im Netz zu tun – also Mobbing über das Internet. Die Aggressoren nutzen dabei alle möglichen Kanäle wie Soziale Netzwerke, Foren, Chats und Instant Messaging-Systeme, und setzen das Opfer seelischen Qualen aus, die zu einem psychologischen Trauma und im Endeffekt sogar zum Selbstmord führen können.


Bild aus dem Film „Cybermobbing“ (Cyberbully)

Initiatoren der Hetzjagd können sowohl Bekannte des Opfers (Klassenkameraden, Nachbarn, Internet-Freunde und so weiter) als auch völlig Unbekannte sein. Beispielsweise kann ein Aggressor eine Fotografie des Opfers im Internet entdecken und unter Ausnutzung der relativen Anonymität des Netzes das Kind zu seiner persönlichen Unterhaltung verfolgen und dabei andere Gleichgesinnte in verschiedenen Internet-Communitys zum Mitmachen animieren.

Die Hatz kann verschiedene Formen annehmen: Zufügen von Beleidigungen über persönliche Mitteilungen, Veröffentlichung von provozierendem Material und Verbreitung vertraulicher Informationen über das Opfer. Die Ziele und Motive können ebenfalls unterschiedlich sein: jugendlicher Übermut, Erlangen von Vorteilen, Treiben des Opfers in den Selbstmord.

Der Kampf gegen Cybermobbing ist technisch nicht einfach, daher ist auch das Kindersicherungsprogramm in diesem Fall nicht so effektiv. Dabei sind die Kinder zwar nicht in der Lage, allein mit den Aggressoren fertig zu werden, aber sie wenden sich häufig trotzdem nicht mit der Bitte um Hilfe an Erwachsene, da sie durch Drohungen eingeschüchtert sind oder einfach keine Vertrauten in ihrer Nähe haben. Daher spielt die Beziehung zu den Eltern beim Schutz des Kindes vor Cybermobbing die wichtigste Rolle.

Sicherheitsformel

Eltern müssen unbedingt verstehen, dass nur sie selbst ihre Kinder vor „der anderen Seite“ des Internets schützen können. Und da es nur den wenigsten Mamas und Papas möglich ist, sich ständig in der Nähe des Kindes aufzuhalten, wenn dieses am Computer sitzt, ist der Einsatz einer Kindersicherungs-Software eine reale Notwendigkeit.

Die „Kindersicherung“ von Kaspersky Lab ist ein leistungsstarkes Hilfstool, das Kinder vor gefährlichen und unerwünschten Informationen im Internet schützt. In einigen Fällen darf man sich aber keinesfalls ausschließlich auf die Software verlassen. Eltern sollten sich ihrer Verantwortung für die Sicherheit ihres Kindes bewusst sein und sich dabei nicht vollständig auf technische Mittel verlassen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Erziehung, die den Sprössling auf die Informationsbedrohungen vorbereitet, da die heranwachsende Generation nicht um die aktive Nutzung des Internets herumkommt.

Lassen Sie Ihr Kind im Internet nicht allein!

Sicherheit des Kindes im Netz = Kontrolle seitens der Eltern + „Kindersicherung“

Bei Kaspersky Lab arbeiten Experten und Entwickler auf dem Gebiet Kindersicherungssoftware intensiv daran, alle notwendigen Tools zum Schutz vor IT-Bedrohungen im Internet weiterzuentwickeln und zu vervollkommnen, damit Kinder sich im Internet so sicher wie möglich bewegen können.

 

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